Liebe oder emotionale Abhängigkeit? Wenn Beziehungen zur Sucht werden

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„Ich kann ohne dich nicht leben.“

Ein Satz, den viele als Ausdruck großer Liebe verstehen.

Doch was, wenn genau dieser Satz zeigt, dass wir uns selbst verloren haben?

In meiner Arbeit begegne ich immer wieder Menschen, die unter Verlustangst, emotionaler Abhängigkeit oder toxischen Beziehungen leiden. Viele von ihnen versuchen, ihre Gefühle mit Alkohol, Medikamenten, Essen, Arbeit oder anderen Strategien zu betäuben.

Nicht, weil sie schwach sind.

Sondern weil sie einen Schmerz tragen, der oft viel älter ist als ihre heutige Beziehung.

Die eigentliche Sehnsucht

Die meisten Menschen suchen nicht nach einem Partner.

Sie suchen nach Sicherheit.

Nach Zugehörigkeit.

Nach dem Gefühl, endlich angenommen zu sein.

Sie wünschen sich jemanden, der die Leere füllt, die sie seit ihrer Kindheit in sich tragen.

Doch kein Mensch kann dauerhaft geben, was wir nie gelernt haben, uns selbst zu schenken.

Wenn Liebe zur Überlebensstrategie wird

Viele Beziehungsmuster entstehen bereits in den ersten Lebensjahren.

Kinder, die emotionale Unsicherheit erleben, entwickeln unbewusst Strategien, um Nähe nicht zu verlieren.

Sie passen sich an.

Sie übernehmen Verantwortung für andere.

Sie stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück.

Sie lernen, dass Liebe an Bedingungen geknüpft ist.

Diese Strategien waren damals oft sinnvoll.

Im Erwachsenenalter führen sie jedoch häufig dazu, dass Menschen sich selbst verlieren.

Sie bleiben in Beziehungen, die ihnen nicht guttun.

Sie haben Angst, Nein zu sagen.

Sie klammern sich fest.

Sie retten oder beeltern ihr Gegenüber

Oder sie versuchen den inneren Schmerz durch Suchtverhalten zu beruhigen.

Hinter jeder Sucht steht ein unerfülltes Bedürfnis

In meiner Begleitung sehe ich immer wieder, dass Alkohol, Medikamente, Essanfälle oder andere Formen von Sucht häufig nicht das eigentliche Problem sind, jedoch zusätzlich noch werden.

Sie sind der Versuch, etwas nicht fühlen zu müssen.

Die innere Leere.

Die Einsamkeit.

Die Angst.

Die Überforderung.

Die Scham.

Für einen kurzen Moment entsteht Erleichterung.

Doch danach wird der Schmerz meist noch größer.

Deshalb reicht es oft nicht aus, nur das Suchtverhalten zu verändern.

Es braucht den Blick auf die Wurzel.

man and woman making hand heart together

Heilung beginnt dort, wo du dir selbst begegnest

Wirkliche Veränderung entsteht nicht dadurch, dass ein anderer Mensch dich rettet.

Sie beginnt dort, wo du bereit bist, dir selbst zuzuwenden.

Dort, wo du erkennst:

Ich bin nicht unvollständig.

Ich darf lernen, mir selbst das zu geben, wonach ich mein ganzes Leben gesucht habe.

Innere Sicherheit.

Selbstannahme.

Liebe.

Verbundenheit.

Wenn diese Verbindung in dir wächst, verändern sich auch deine Beziehungen.

Sie werden freier.

Ehrlicher.

Leichter.

Nicht weil der andere sich verändert hat.

Sondern weil du dich verändert hast.

Mein Ansatz im Diavera Studio

In meiner Arbeit verbinde ich über 28 Jahre Erfahrung in der psychologischen Beratung mit Bewusstsmentorin und Grace Integrity® by Patricia Saint Clair.

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit. Deshalb ist auch jeder Weg individuell.

Mein Anliegen ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen sich selbst wieder begegnen können – mit mehr Bewusstsein, Selbstverantwortung und Selbstannahme.

Denn dort beginnt oft die tiefste Veränderung.

Vielleicht ist jetzt der richtige Moment

Wenn du spürst, dass du dich in Beziehungen immer wieder verlierst, unter Verlustangst leidest oder innere Leere mit Essen, Alkohol, Medikamenten oder anderen Gewohnheiten zu füllen versuchst, dann lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Wahre Liebe beginnt nicht bei einem anderen Menschen.

Sie beginnt in dir. 🤍

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